Endlich Frühling – Meine Tipps für unkompliziertes Gärtnerglück

Jetzt, zur Frühjahrszeit reißt uns die erwachende Natur mit allen Mitteln aus dem eigenen Winterschlaf. Ein Vogelkonzert bei Sonnenaufgang macht das morgendliche aufstehen gleich viel weniger beschwerlich. Bei den ersten, wärmenden Sonnenstrahlen ist die Laufstrecke endlich wieder Erholung und nicht mehr nur Qual. Und ja, da wartet noch etwas anderes vor der Tür – das vergessene Freiluftzimmer. Jetzt ist die perfekte Zeit um die wollenen Fäustlinge gegen Gartenhandschuhe zu tauschen.

Meine Frühlingsfavoriten

Wer im Herbst und Winter nicht daran gedacht hat frühlingsblühende Zwiebeln in die Erde zu setzen, bekommt beim Gärtner eine schöne Auswahl vorgetriebener Pflanzen:

Narzisse – die Entspannte

Sie blüht, einmal gepflanzt, zuverlässig Jahr für Jahr wieder. Dabei breitet sie ich von alleine weiter aus. Man sollte ihr also von Anfang an etwas Platz einräumen.

Tulpe – die Sonnenanbeterin

Am schönsten, wenn sie in einer lockeren Gruppen gesetzt wird. Die Tulpe liebt die volle Sonne und verträgt Trockenheit. Sie kann bis in den Mai hinein blühen.

Hyazinthe – die Strandurlauberin

Sie schätzt einen sonnigen Standort. Wichtig ist ihr eine lockere, luftige Erde in die zum Beispiel Kies oder Sand eingearbeitet wurde.

Kletter-Jasmin – die Wilde

Sie ist immergrün, wächst gerne und ist auch noch unempfindlich. Nunja, Sonne und viel Wasser benötigt sie schon, dafür wird man mit einer langen Blütezeit belohnt. Dieses Glück sollte man allerdings mit Bienen und Schmetterlinge teilen können.

Meine Ideen für kreative Pflanzgefäße

Wer keinen eigenen Garten hat aber Balkon oder Terrasse mit bunter Pracht bestücken möchte, setzt meist auf klassische Pflanzgefäße. Doch mit etwas Zeit und Kreativität lassen sich tolle Alternativen zu Tontopf und Co. finden.

Ein Bummel über den Flohmarkt mit dem Vorhaben und dem Auge für ein alternatives Pflanzgefäß lässt schnell viele neue Ideen keimen. Vielleicht lagert ja auch im alten Schuppen ein toller Schatz? Eine alte Regenrinne, ein ovaler Zinkeimer, eine metallene Werkzeugkiste, ein ausrangierter Schirmständer… Auch alte Holzkisten können – mit einem versiegelnden Lack behandelt oder mit Teichfolie ausgelegt- in ein kleines Blumenbeet verwandelt werden. Wichtig ist dabei nur, bei Pflanzen die keine Staunässe vertragen ein paar Löcher in den Boden des Behälters zu bohren. So kann überschüssiges Wasser ablaufen.

Macht es Euch bunt!