Mut zur Farbe: Warum nicht mal die Decke streichen?

Wenn es um Wandfarben geht, denken wir oft zuerst an die Wände – klar, sie springen uns am meisten ins Auge. Aber habt ihr schon mal darüber nachgedacht, die Zimmerdecke farbig zu gestalten? Ich hab’s ausprobiert und kann sagen: Es macht einen riesigen Unterschied!

In meinen privaten Räumen habe ich den Schritt gewagt und meine Decke anthrazit gestrichen. Zuvor war sie klassisch weiß, aber in Kombination mit den altrosa Wänden (Setting Plaster) war mir das Ganze einfach zu lieblich. Und bei meinen hohen Altbau-Decken musste ich mir zum Glück keine Sorgen machen, dass der Raum kleiner wirkt.

Das Ergebnis? Mit der dunklen Decke hat der Raum plötzlich viel mehr Charakter bekommen – es wirkt jetzt „würziger“, spannender und viel harmonischer. Aber ich geb’s zu: Ich war schon ziemlich aufgeregt, bevor die Farbe an der Decke war. Was, wenn es zu dunkel wird? Spoiler: Ist es nicht! Die Kombination aus Altrosa, Anthrazit und den hellen Möbeln ist einfach perfekt.

Wann macht eine farbige Decke Sinn?

  • Hohe Decken: In Altbauten oder Räumen mit hohen Decken kann eine dunkle Decke den Raum optisch „zusammenziehen“ und gemütlicher wirken lassen.
  • Akzent setzen: Wenn die Wandfarbe eher dezent ist, kann die Decke als Kontrast wirken – das macht den Raum spannender und moderner.
  • Einheitlichkeit: In kleineren Räumen kann eine durchgängige Farbgestaltung (Wände und Decke in der gleichen Farbe) den Raum wie eine stilvolle Einheit wirken lassen.

Mein Tipp:

Hab keine Angst vor dunklen Farben – sie können einem Raum so viel Tiefe und Charakter verleihen! Aber trau dich nur, wenn du die richtige Lichtplanung hast. Mit ausreichend natürlichem Licht oder gut gesetzten Lampen wird das Ergebnis wunderschön und keinesfalls drückend.

Also, wie wäre es mit einem kleinen Farbexperiment bei euch zu Hause? Manchmal lohnt es sich, mutig zu sein! 😊

Low Budget – Wohnung zum vermieten

Wohnungseinrichtung in Rekordzeit: Stilvoll, funktional und budgetfreundlich

Dieses Projekt hat mir besonders viel Freude bereitet! Innerhalb von nur drei Wochen durfte ich eine komplette Wohnung einrichten, die möbliert vermietet werden sollte – und das mit einem überschaubaren Budget.

Um einen einzigartigen und zugleich harmonischen Look zu schaffen, habe ich ein paar persönliche Lieblingsstücke von mir einfließen lassen. Der Rest wurde mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt: Von Kleinanzeigen bis hin zu Schnäppchenfunden habe ich die passenden Teile gesucht und gefunden.

Das Ergebnis ist eine stilvolle, funktionale Wohnung, die zeigt, dass auch mit wenig Budget Großes möglich ist.

Arztpraxis in Rostock

Praxisgestaltung mit Wohlfühlatmosphäre: Licht und Farben im Fokus

Bei der Einrichtung dieser Arztpraxis lag mein Hauptaugenmerk darauf, eine behagliche und beruhigende Atmosphäre zu schaffen – ganz ohne das sterile Gefühl, das viele Praxen ausstrahlen. Statt kaltem Weiß habe ich helle, warme Farbtöne gewählt, die die Räume freundlich und einladend wirken lassen.

Ein besonderes Highlight sind die sorgfältig ausgewählten Lampen, die mit ihrem weichen, warmen Licht maßgeblich zur Gemütlichkeit beitragen. Unterschiedliche Lichtquellen schaffen eine angenehme Ausleuchtung, die Patienten sofort ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Der Mix aus klassischen Design-Elementen und modernen Akzenten macht die Praxis nicht nur funktional, sondern auch stilvoll – ein Ort, an dem man sich rundum wohlfühlen kann.

 

Haus in Ligurien

Heute möchte ich euch eines meiner Herzensprojekte vorstellen: die Renovierung meines 400 Jahre alten Hauses in Ligurien. Wie ihr wisst, ist dieses Haus für mich mehr als nur eine Immobilie – es ist ein Ort voller Erinnerungen und Emotionen. Genau deswegen war es mir besonders wichtig, die historische Atmosphäre zu bewahren, während ich modernen Komfort und Leichtigkeit einziehen ließ.

 

Küche: Warm, rustikal und einladend

Die Küche ist das Herzstück jedes Hauses, und das gilt auch hier. Um den rustikalen Charme zu erhalten, habe ich mich bewusst für Holzfronten entschieden. Sie strahlen Wärme aus und fügen sich wunderbar in die Geschichte des Hauses ein. Der Terracotta-Boden, mit seinen unregelmäßigen und lebendigen Strukturen, unterstreicht diesen natürlichen Look. Kombiniert habe ich diese traditionellen Elemente mit modernen Akzenten, die für eine klare, harmonische Optik sorgen.

Badezimmer: Helligkeit und Leichtigkeit

Das Bad war mir besonders wichtig, denn hier wollte ich einen Raum schaffen, der Leichtigkeit und Entspannung ausstrahlt. Durch die Verwendung von hellen Farben, mattweißen Armaturen und einer freistehenden Badewanne ist mir genau das gelungen. Auch hier habe ich den Terracotta-Boden gewählt, um die Verbindung zur historischen Substanz des Hauses zu bewahren. Dieser Boden verleiht dem Raum eine lebendige, authentische Note und sorgt gleichzeitig für ein angenehmes, warmes Ambiente.

Der Mix macht’s: Antike Möbel treffen modernes Design

Beim Einrichten habe ich vor allem auf Kontraste gesetzt – für mich ein Muss, um Räume lebendig und spannend zu gestalten. So steht der alte Holztisch auf einem neuen Teppich, umgeben von modernen

Stühlen. Diese Mischung aus alt und neu neutralisiert sich gegenseitig und schafft ein harmonisches Gesamtbild. Antike Möbel verleihen den Räumen Charakter, während moderne Elemente Klarheit und Frische bringen.

Alles über Leuchtbuchstaben

Meine Kunden sind oftmals begeistert von den vielen leuchtenden Buchstaben in meinem Showroom.
Woher kommen sie? Wie funktionieren sie? Wo könnte man sie Zuhause aufstellen?

In diesem Beitrag beantworte ich die häufigsten Fragen:

Sind die Leuchtbuchstaben alt oder neu?

Alle meine Buchstaben sind einzigartige, alte Originale, die zuvor einmal über der Türe eines Ladengeschäfts oder einer Firma hingen.
Sie wurden extra für diesen einen Zweck angefertigt und sind ein tolles Zeugnis der Lichtreklamewerbung über die Jahrzehnte.

Woher kommen die Leuchtbuchstaben und Schriftzüge?

Die Sammelleidenschaft hat mich im Jahr 2009 gepackt. Ich erinnere mich noch genau an meine erste Entdeckung vor einem Miedergeschäft in der Eimsbüttler Hoheluftchaussee. Seitdem halte ich in Hamburg – aber auch auf Reisen – Augen und Ohren offen: wenn ein Ladengeschäft schließt oder eine Fassaden neu gemacht wird, kommt mein Einsatz als „Retterin der Buchstaben“. Oftmals montiere ich sie auch selbst ab. Besonders aufregend ist das bei Hamburger Schietwetter, danach weiß man, was man getan hat. Ich bekomme aber auch oftmals tolle Tipps oder Ware von lieben Kollegen, die meine Leidenschaft kennen.

Warum hast Du so viele Buchstaben?

Eine einzelne Lichtreklamewerbung besteht meist schon aus einem Dutzend Buchstaben. So kommen schnell einige Buchstabenfamilien zusammen. Ich brauche ja auch immer eine gewisse Auswahl für meine Kunden um Wörter, Firmennamen und weitere individuelle Wünsche „schreiben“ zu können. Zudem ist ein Buchstabe schöner als der andere. Ich liebe jeden einzelnen und komme somit einfach nicht drumherum, ich muss regelmäßig nachbestücken.

Was ist der Unterschied zwischen Neon- und Acrylbuchstaben?

Neonbuchstaben bestehen aus einem Metallkorpus und vormontierten Röhren aus Glas. Diese Röhren sind mit einem speziellen Gas gefüllt. Am bekanntesten ist die Befüllung mit Neon, diese gibt der eigentlichen „Leuchtröhre“ den umgangssprachlich gebrauchten Namen „Neonröhre“. Neon leuchtet Rot (Rotentladung) ein weiteres, häufig eingesetztes Gas ist das Blau leuchtende Argon (Blauentladung). Die vielen, weiteren tollen Farben jedoch, werden durch ein Pulver (Bestäubung) im Inneren der Röhre erzielt.

Acrylbuchstaben bestehen aus einem Korpus, meist auch aus Metall und einer vormontierten Acrylglasscheibe (auch bekannt als Plexiglas), dahinter verbirgt sich klassischerweise eine Leuchtstoffröhre. Ich lasse hier jedoch ein modernes LED-Leuchtmittel montieren, da der Charme der Leuchtstoffröhre ohnehin hinter dem Acrylglas versteckt ist. LED hat bei gleichwertiger Leuchtkraft den Vorteil günstiger und energieeffizienter zu sein.

Woher kommt die Farbe in den Röhren der Buchstaben?

Die Farbe kommt zum einen durch unterschiedliche Gase, als auch das Pulver im Inneren der Röhre (siehe oben).

Was macht die Buchstaben so besonders?

Die Buchtaben sind alt, einzigartig und haben bereits ein langes Leben hinter sich. Sie haben viel gesehen und wurden viel gesehen.
Sie waren Aushängeschild und Wegweiser für alte Ladengeschäfte. Sie haben unser Stadtbild geprägt. Das möchte ich gerne bewahren.

Warum sind die Buchstaben – insbesondere die Neonbuchstaben – so hochpreisig?

Schöne und gut erhaltene Leuchtreklame muss gefunden, geborgen und gereinigt werden. Ich lasse die Elektrik erneuern und wenn Leuchtröhren kaputt sind, werden diese vom Profi in Handarbeit nachgeblasen.

Was mache ich, wenn später etwas an meinem Buchstaben oder Schriftzug kaputt geht?

Zunächst wird überprüft ob das elektrische Vorschaltgerät (EVG) kaputt ist oder eine Röhre nachgearbeitet werden muss.
Das Vorschaltgerät kann vom Elektriker ausgetauscht, die Röhre via NeonglasbläserIn regeneriert werden. Dazu wird die Röhre ausgewaschen, neu bestäubt und mit frischem Gas befüllt.
Bricht eine Röhre, kann diese professionell nachgeblasen werden. Buchstaben und Schriftzüge bestehen oftmals aus mehreren, gläsernen Teilstücken, diese können einzeln nachgearbeitet werden.

Kann ich die Buchstaben auf meiner Terrasse aufstellen/ hängen?

Die Buchstaben werden in der Regel mit einer Elektrik zur Verwendung in Innenräumen ausgestattet.
Ist eine Anbindung unter freiem Himmel gewünscht, so kann dies mittels entsprechendem Vorschaltgerät möglich gemacht werden.

Kann ich sie ins Kinderzimmer stellen/ hängen?

Acrylbuchstaben können kindersicher befestigt auch im Kinderzimmer verwendet werden.
Neonbuchstaben bitte nicht. Das Glas kann beim spielen (was fliegt nicht alles durch die Luft) beschädigt werden.

Warum sind manche Buchstaben so rar? 

Ich sage immer, es ist wie beim Scrabble… Manche Buchstaben sind rar, da sie selten in einem Wort vorkommen. Der Anfangsbuchstabe meines Vornamens ist das beste Beispiel. Ein „J“ kommt selten in Berufs- und Firmenbezeichnungen vor, außer es ist auch ein Eigenname, dann freue ich mich! Weitere rare Buchstaben sind das kaufmännische Und-Zeichen (&), die Buchstaben Q, X, Y und Umlaute.

Wie integriere ich die Buchstaben/Schriftzüge in mein Wohnkonzept? 

Oh, hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt!
Einzelne, bunt gemischte Buchstaben lassen sich zu Worten verbinden. Toll ist z.B. das Wort „Bar“ über der Wohnzimmerbar, ein „Eat“ in der Küche, ein „Moin“ im Eingangsbereich… Komplette Schriftzüge machen sich wunderbar in großen, offenen Räumen wie dem Treppenhaus oder der Galerie. Beliebt sind zum Beispiel auch Initialen. Diese funktionieren wunderbar als Solitär im Regal, locker auf den Boden gestellt oder in eine Hängung integriert.

Kann ich Buchstaben/Schriftzüge leihen?

Ja, und zudem sehr gerne! Ob Fotoproduktion, Werbefilm, Messestand, Hochzeit oder Geburtstag, hier finden wir bestimmt etwas passendes. Einen ersten Eindruck über das aktuelle Sortiment kann man sich über meinen Onlineshop machen. Ich habe aber auch immer noch Buchstaben in der Aufbereitung. Schreibt mich einfach an und wir besprechen Euer Projekt und die Konditionen.

Wohnliche Ideen aus meinem Onlineshop:

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Wissenswertes: Turngeräte

Die neue Schule der Turngeräte. Die Patina des Leders macht jedes Stück besonders, einzigartig und zum Unikat. Nachgemachte neue Pferde und Böcke können da einfach nicht mithalten.

Die Neuausrichtung des Objekts macht den Reiz aus: Man recycelt das Stück, holt es aus seiner alten Funktion und setzt es ganz neu ein. Ein schlichtes Gerät wird zu einem Wohnobjekt und weckt Erinnerungen an eine längst vergangene unbeschwerte Zeit.

Turngeräte kennen keine Grenzen: Pferde und Böcke können als Bank oder Sitz, als Couchtisch, Lowboard oder Nachtisch eingesetzt werden – und Turnringe halten Handtücher.
Ich bin ständig auf der Suche nach schönen Exemplaren – ein Blick in den Onlineshop zeigt Ihnen das.

Projekt: Hamburger Stadtwohnung

In dieser Hamburger Stadtwohnung hatte ich eine Woche Zeit um einige Teile der Wohnung komplett umzugestalten. Sie war dem Besitzer zu dunkel und erdrückend, die Badezimmer renovierungsbedürftig und die Farben zu dominant. Neben den Bädern habe ich in den anderen Räumen die Farben (Farrow and Ball) verändert, vorhandenes neu arrangiert und einige Dinge von mir einfließen lassen.

BADEZIMMER

Am wichtigsten war das Badezimmer, hier haben wir alles erneuert. Das Bad war vollgestellt und klein, die Fliesen kaputt, die Waschbecken zu groß und die Beleuchtung beklemmend. Verwendet habe ich Fliesen, die man auch in den alten Pariser Metro-Stationen findet. Mein Mix zwischen alt und neu habe ich auch hier durchgezogen. Als Kontrast zu den modernen Waschbecken und den glänzenden Fliesen habe ich Vintage-Objekte mit einziehen lassen. Eine Box der Schweizer Armee für Kleinzeug, Handtuchhalter aus den 20er Jahren und ein Holzschrank mit einer abgebildeten Jugendstil-Schönheit.

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GÄSTE BAD/TOILETTE

Das kleine Badezimmer war in einem dominanten rot gestrichen, dazu weißes Mosaik an der Wand sowie am Boden. Um etwas Ruhe reinzubringen habe ich nicht nur die Wand (Cooking Apple Green / Farrow and Ball) sondern auch den Boden und das Mosaik gestrichen (hound Lemon/ Farrow and Ball). Die beiden alten Bilder sind Kupferstiche um 1840 – hiervon sollen später ruhig noch mehr hängen. Es ist der Beginn einer kleinen Sammlung.

FLUR

Eine helle Farbe (Skimming Stone/Farrow and Ball) hat einiges verändert. Der Flur wirkt nun größer und weniger bedrückend. In die Durchgänge habe ich Bilder gehangen, so dass es mehr zu einer Galerie wird und weniger nur ein vernachlässigte Flur ist. Den Wandlampen habe ich ihre Schirme weggenommen und stattdessen Retro-Glühbirnen eingesetzt.

KÜCHE

In der Küche hatten wir einen sehr rustikalen Boden, der in Kombination mit der Küchenverkleidung ziemlich „altbacken“ wirkte. Durch den „Black and White Öook“ bekommt die Küche einen ganz anderen Ausdruck und auch die Schränke sind nun besser integriert. Zusammen mit den Fotos und der Grafik ist die Küche nun städtischer, mit französischem Bistro-Charme.

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Projekt: Landhaus Ratzeburg

Diese Projekt ist noch im vollen Gange. Die 200 Jahre alte Bauernkate wird komplett renoviert und ausgebaut. Die niedrigen Decken, das spärliche Licht und die viele Balken machten diese Projekt zu einer spannenden Herausforderung. In der großen Tenne, dem Hauptraum, haben wir alles weiß gestrichen – auch die Balken. Das gab uns die Chance ein wenig Ruhe reinzubringen und die Möglichkeit Gemälde und Kunst aufzuhängen.
Die Vorher- Nachher Bilder zeigen wohl am besten die Entwicklung der Räumlichkeiten.

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Tenne

Der große Raum ist der Mittelpunkt des Hauses. Hier kommen alle zusammen, essen gemeinsam und sitzen am Feuer. In diesem Raum waren die Balken noch dunkler und rustikaler als in den anderen Räumen. Durch das Überstreichen ist der Raum, moderner und ruhiger geworden.

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Schlafzimmer

Hier habe ich mich an skandinavischen Räumen orientiert. Alles ist weiß, hell und leicht. Das Waschbecken ist auf einen alten Waschtisch gesetzt, dahinter eine „Fornasetti“ – Tapete von Cole And Son, rechts und links vom Spiegel (der noch nicht hängt) weiße „DCW Edition“ Lampen. Alles andere ist in erdigen, ausgewaschenen Farben gehalten –  die Stoffe meist Leinen. Über dem Bett hängen alte kolorierte Kupferstiche mit ländlichen Szenen. Da sie auf Leinen genäht wurden und eine knitterige Struktur vorweisen, passen sie nicht nur inhaltlich sondern auch optisch perfekt ins Umfeld. 

Küche

Hier sind wir noch ordentlich am Arbeiten. Dennoch lohnt sich schon ein Blick auf die moderne, matte Küche mit der schönen grauen Natursteinplatte. Darüber hängen seltene Straßenlaternen aus Kupfer. Es sollen noch weitere Kupfer-Elemente folgen. Zum Beispiel der Flowerpot von Verner Panton in Kupfer oder alte Backformen – natürlich nur die die mindestens so alt sind wie das Haus selbst.

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist, wie alle anderen Räume auch, mit einer super-gesund Lehmfarbe gestrichen. Die Firma heisst „Volvox“ und ist sehr zu empfehlen. Der Farbton ist ein ganz blasses rosa, das je nach Lichteinfall anders aussieht – meist überhaupt nicht rosa sondern eher grau. Wichtig war mir, dass dieser Raum, nach der grossen weißen Tenne, der gemütlichste Rückzugsort wird und eine dementsprechende Farbe bekommt.

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Projekt: Kleine Stadtwohnung in Hamburg

Die Idee

Diese gut gelegene Wohnung soll später für kurze Zeiträume vermietet werden. Die Einrichtung sollte zwar „etwas Besonderes“ sein – aber auch preisgünstig und praktisch. Nach der Renovierung aller Räume habe ich den Fokus auf die Basis gelegt und gute Materialien und Produkte verwendet. Hier wäre an falscher Stelle gespart: Lichtschalter, Bodenbeläge und Türgriffe wurden erneuert –  ebenso das gesamte  Badezimmer und die Küche. Für die Einrichtung der Räume habe ich versucht bereits vorhanden Stücke unterzubringen – aufgestockt  mit preiswerter Möbelhausware. Um eine lebendige, individuelle Mischung entstehen zu lassen habe ich dann einige meiner Objekte mit unter gemischt.

Badezimmer

Französische Metro-Fliesen, DCW Lampe, Vintage Spiegel aus Holz sowie ein skandinavischer Duschvorhang.[/vc_column_text]

Schlafzimmer

Bett und Bettwäsche aus dem Möbelhaus, darüber eine Collage mit  Vintage-Buchstaben „BED“ und Retro-Bildern aus meinem Onlineshop. Als Nachttisch ein alter „Chaisse Nicolle“ Hocker und ein kleines Regal von String für Bücher.

Flur

Türgriffe und Lichtschalter –  beides Modelle aus den 1930er Jahren.

Küche

Klein und gemütlich soll sie sein – auch ein Fremder soll sich hier wie zu Hause fühlen.

Wohnzimmer

Sofa, Kleiderschrank und Überseekoffer waren bereits vorhanden. Obwohl die Möbel recht groß sind wirken sie in den kleinen Raum nicht erdrückend. Ansonsten habe ich alles neutral gehalten.

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